Kirche der Vielfalt

Am 15. Juni diesen Jahres hat im Bistum Essen eine digitale Podiumsdiskussion zum Thema „Vielfalt in der Kirche“ stattgefunden. Der Essener Generalvikar Klaus Pfeffer diskutierte mit drei Theologinnen unter der Überschrift „Was mich trägt – Perspektiven für eine erneuerte Kirche.“ In einem Rückblick erinnerten sich die Teilnehmenden u.a. an die Zeit, als es in den…

Segen für alle

Der „Vatikan“ sieht die katholische Kirche nicht befugt, homosexuelle Partnerschaften zu segnen. Dies hat die Glaubenskongregation des Vatikans klargestellt – und für große Aufregung auch in unserem Pastoralen Raum Kirche Dortmund-Nordost gesorgt. In dem sogenannten Responsum ad dubium (Antwort auf einen Zweifel) heißt es, Segnungen menschlicher Beziehungen seien nur möglich, wenn damit den Plänen Gottes gedient…

„Schaut hin“ (Mk 6,38)

Eigentlich sollte jetzt in Frankfurt der große 3. Ökumenische Kirchentag stattfinden. Der größte Teil davon ist Corona zum Opfer gefallen, einige Veranstaltungen werden digital stattfinden. Ich bedauere es ausdrücklich und hätte auch gern teilgenommen, aber die Pandemie zwingt mich vor den Bildschirm oder den Fernseher. Viele haben mit mir auf weitere Annäherung zwischen den Konfessionen…

„Wer glaubt, der zittert nicht“

Hoch über dem Marktplatz einer kleinen Stadt hatte ein Seiltänzer sein Seil gespannt und machte dort oben unter den staunenden Blicken vieler Zuschauer, seine gefährliche Kunststücke. „Glaubt ihr, dass ich auf diesem Seil gehe kann?“, fragte er die Menge. „Ja, wir glauben es!“ riefen die Menschen und schauten dem lebensgefährlichen Unternehmen gespannt zu. Und so…

Anders als geplant

Zugegeben: Wenn es darum geht, wer das Vorwort für die Gemeindenachrichten schreibt, drücke ich mich gerne! Mir liegt so etwas einfach nicht. Wahrscheinlich habe ich mich auch aus diesem Grund beruflich für „Zahlen“ entschieden. Als nun die Termine wieder feststanden, stach mir aber einer direkt ins Auge: Und zwar dieser! Normalerweise wäre ich nun im…

Fasten heute

Fastenzeit! Als Kind hieß das für mich – und vermutlich viele andere meiner Generation – Verzicht auf Süßes oder Fernsehen oder beides. Und das sechs Wochen lang. Für mich als Kind bekam die Fastenzeit dadurch den Charakter einer Zeit der Entbehrung. Und als Kind verstand ich den Sinn dieses mir auferlegten Verzichtes auch nicht so…