Am 3. Februar 2021 verstarb im Alter von 86 Jahren der frühere Pfarrer von Kurl Xaver Rampsel. Pastor Rampsel war 26 Jahre lang – von 1980 bis 2006 – Seelsorger in der St. Joh. Baptista-Gemeinde und lebte auch in seinem Ruhestand in Kurl, in den letzten Jahren im St. Elisabeth-Altenheim.

Pastor Rampsel wird am Mittwoch, 10. Februar beerdigt. Coronabedingt findet die Trauerfeier um 14.00 Uhr nur für die Familie, Freunde und Priesterkollegen statt, die Beerdigung ist dann um 15.00 Uhr auf dem Kurler Friedhof, hier sind – bei Wahrung der notwendigen Abstände – auch alle Kurler eingeladen. Das Seelenamt für den Verstorbenen wird dann als sonntäglicher Gemeindegottesdienst gefeiert, sobald es die Verhältnisse wieder zulassen.

Er möge ruhen in Gottes Frieden und Freude!
Reinhard Bürger

1 Kommentar

  1. Der Berg ruft!
    Die Leidenschaft für das Klettern und Bergwandern hat Xaver Rampsel lebenslang begleitet. Als ich zum ersten Mal in seine Arbeitsecke im Pfarrhaus saß, zeigte er mir dieses Gipfelbild und den dicken Stein. Xaver Rampsel hatte sein Arbeitszimmer für mich, die neue Seelsorgerin, geräumt.
    Ich habe gerne mit ihm Gottesdienste gestaltet und bis zum Ende seiner aktiven Zeit als Ruhestandsgeistlicher gespürt: das ist der Seelsorger der Kurler! Nebenan der Kindergarten. Er wurde geliebt und vermisst und hat seinen Kindergarten immer umsorgt. Viele aus seiner Jugendarbeit sind heute gestandene Pfeiler einer tragenden Gemeinde! Jetzt wird er auf seinem Friedhof beigesetzt. Der Berg hat schon lange gerufen.
    Was würde er den Lieben in St. Johannes Baptist wünschen? Bleibt zuversichtlich und verzagt nicht. Der Aufstieg ist leicht, aber der Abstieg braucht den hochkonzentrierten, sicheren Tritt. Alles, was Xaver Rampsel in seinem Leben der Gemeinde mitgegeben hat, bleibt.
    In den Wanderkarten bekommen die Gipfel Namen, die Täler bleiben oft unbenannt. Also rauf auf die Gipfel und in die Erinnerung an einen leidenschaftlichen Seelsorger, der auch in seiner Krankheit im Glauben standhaft blieb. Ich denke voller Dankbarkeit an ihn zurück und wünsche den Menschen in St. Johannes Baptist, dass sie in den nächsten Monaten an die Gipfel denken und nicht nur die Abstiege sehen.
    Herzliche Anteilnahme und herzliche Grüße
    Ulrike Nagel

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