Magnifica humanitas (Die [von Gott geschaffene] großartige Menschheit) ist der Titel der ersten Enzyklika unseres Papstes Leo, welche an Pfingstmontag veröffentlicht wurde. Ihr Thema ist die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.

Die gedruckten deutschen Versionen werden Ende Juni herausgegeben. Ich selbst habe zum Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen schreibe, auch erst einige Kernaussagen in der digitalen Version gelesen, aber diese machen mir Appetit auf das Lehrschreiben des Papstes.

Als Teil der Digital Natives, also eine Person, die bereits mit der zunehmenden Digitalisierung aufgewachsen ist, ist das gewählte Thema für mich spannend und lädt dazu ein, ihren Nutzen und ihren Gebrauch zu reflektieren.

Gerade bei den Generationen, die in eine hochdigitalisierte Welt geboren wurden bzw. werden, stellt sich dieses Thema mit zunehmender Dringlichkeit. Wann dient das Digitale, insbesondere soziale Medien, der Menschheit? Welche Auswirkungen hat sie auf uns? Welche Macht haben die wenigen Menschen und Algorithmen, die diese Plattformen lenken?

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Magnifica humanitas (Die [von Gott geschaffene] großartige Menschheit) ist der Titel der ersten Enzyklika unseres Papstes Leo, welche an Pfingstmontag veröffentlicht wurde. Ihr Thema ist die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.

Die gedruckten deutschen Versionen werden Ende Juni herausgegeben. Ich selbst habe zum Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen schreibe, auch erst einige Kernaussagen in der digitalen Version gelesen, aber diese machen mir Appetit auf das Lehrschreiben des Papstes.

Als Teil der Digital Natives, also eine Person, die bereits mit der zunehmenden Digitalisierung aufgewachsen ist, ist das gewählte Thema für mich spannend und lädt dazu ein, ihren Nutzen und ihren Gebrauch zu reflektieren.

Gerade bei den Generationen, die in eine hochdigitalisierte Welt geboren wurden bzw. werden, stellt sich dieses Thema mit zunehmender Dringlichkeit. Wann dient das Digitale, insbesondere soziale Medien, der Menschheit? Welche Auswirkungen hat sie auf uns? Welche Macht haben die wenigen Menschen und Algorithmen, die diese Plattformen lenken?

Im neunten Abschnitt formuliert es die Enzyklika wie folgt: „Technologie kann heilen, verbinden, bilden und unser gemeinsames Haus schützen, aber sie kann auch spalten, ausgrenzen und neue Ungerechtigkeiten hervorbringen. Abstrakt betrachtet ist sie per se weder eine Lösung für die Probleme der Menschheit noch ein Übel. Konkret betrachtet aber ist sie nicht neutral, weil sie die Züge derer annimmt, die sie konzipieren, finanzieren, regulieren und nutzen.“

Die Enzyklika will die Digitalisierung und die technische Entwicklung also nicht verteufeln, sondern zum vernünftigen und ethischen Gebrauch animieren, sodass sie der Entwicklung des Menschen und der Menschlichkeit dient.

Besondere mediale Aufmerksamkeit hat der 213. Abschnitt erfahren, denn an dieser Stelle zitiert der Papst J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ mit den Worten des Zaubers Gandalf: „Doch unsere Sache ist es nicht, die Welt durch alle Zeiten zu steuern, sondern in den Jahren, auf die wir beschränkt sind, zu tun, was wir können, um das Übel auf den uns bekannten Feldern auszujäten, damit jene, die nach uns kommen, einen guten Boden vorfinden.“

Der Papst nutzt dieses Zitat, um die Verantwortung eines jeden Einzelnen, innerhalb seines Wirkungsbereiches, für eine „Zivilisation der Liebe“ zu verdeutlichen. Er schlägt als Kompass die folgenden fünf Ansätze für den Alltag und das öffentliche Leben vor: „Worte entwaffnen, Frieden in Gerechtigkeit aufbauen, die Perspektive der Opfer einnehmen, einen gesunden Realismus pflegen, den Dialog und den Multilateralismus wiederbeleben.“ In den nachstehenden Absätzen (214-228) beleuchtet der Papst diese fünf Ansätze genauer.

Ich wollte mit diesen Worten Ihr Interesse für die Enzyklika wecken und lade Sie ein, selbst die Worte des Papstes zu studieren. Wer damit nicht bis zur Printausgabe warten will, findet die Enzyklika bereits jetzt über den QR-Code.