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In den 1970er-Jahren erschien ein Buch – ich habe es selbst, denn es war damals ein Renner – mit dem Titel „Vergiss die Freude nicht“ von Phil Bosmans. Was seinerzeit der Anlass war, ein solches Buch zu schreiben, ist mir nicht bekannt. Aber es scheint mir an der Zeit, sich wieder an das zu erinnern, was der Titel sagt, die Freude nicht zu vergessen.

Angesichts der vielen Dinge, die derzeit um uns herum geschehen und die uns Sorgen machen, scheint bei vielen Menschen die Freude auf der Strecke zu bleiben. Das ist nur zu verständlich. Aber bald ist Advent, eine Zeit der (Vor)Freude. Im Advent schauen wir voller Erwartung aus auf Weihnachten. Und Weihnachten ist für mich ein Fest der Freude, egal, was in der Welt passiert, denn dieses Fest erinnert mich daran, dass es einen Gott gibt, der zu allen Zeiten, auch und gerade besonders in den schweren Zeiten, an unserer Zeit ist. Das Fest, auf das wir uns freuen, erinnert mich daran, dass da einer unter uns gelebt hat, der alles Menschliche, auch das Leid, bis zum Tod mitgetragen hat. Der Tod aber hatte keine Macht über ihn. Ist das kein Grund zur Freude?

Wir Christen haben also eigentlich immer mindestens einen Grund zur Freude. Und so werde ich diese Tage des Advents auch als Tage der Vorfreude genießen und mich daran erinnern, die Freude nicht zu vergessen.

Manfred Morfeld, Gemeindereferent

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