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Diese Woche hörte ich von einer tollkühnen Idee: Ein amerikanisches Start-Up möchte mit einer überdimensionierten Schleuder Satelliten im wahrsten Sinne des Wortes ins All katapultieren. Sie sind zuversichtlich, aber ein solcher Start würde – vorsichtig gesagt – sicher ein wenig holprig.

Ungefähr so fühle ich mich diese Woche: Kaum aus dem Urlaub zurück, versucht man bei langen Arbeitstagen auf den Stand der Dinge zu kommen. Zwischen den Terminen auf dutzende Mails reagieren. Dann die Bestätigung: In meinem Bekanntenkreis ist das Virus angekommen, ich bin auf einmal „Kontaktperson“. Okay, denke ich, das ist kein ruppiger Start. Das nimmt bedrohliche Züge an.

Also wende ich mich an die Bodenstation, zu Gott. Ich melde, dass ich Probleme sehe und frage, ob er das auch so wahrnimmt. Und während ich das durchgebe, wird mir bewusst, dass bis jetzt alles funktioniert. Es klappert zwar und ist unangenehm, aber scheinbar war mein Start doch so für mich geplant, dass ich ihn verkrafte.“

Johannes Markwiok, Gemeindeassistent

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