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Am 6. und 7. November wurden in den Gemeinden unseres Bistums, also auch in unserem Pastoralen Raum Dortmund-Nordost, die Gremien der Mitverantwortung neu gewählt. Zum jetzigen Zeitpunkt läuft noch die vorgeschriebene Einspruchsfrist, so dass die endgültigen Wahlergebnisse nach Konstituierung der Gremien bekannt gegeben werden. Einige Beobachtungen zu diesen Wahlen können aber jetzt schon mitgeteilt werden.

Bei fast allen Wahlen handelte es sich um sogenannte Bestätigungswahlen, das heißt, es gab nur so viele Kandidaten, wie es zu vergebende Plätze gab. Die Wähler konnten also nicht auswählen, sondern nur die Kandidatur bestätigen. Wir haben gespürt, dass es immer schwieriger wird, Menschen zu finden, die sich in dem System von Kirchenvorstand, Gesamt-Pfarrgemeinderat oder Gemeindeausschuss engagieren möchten.

In der Franziskus-Gemeinde musste die Kirchenvorstandwahl kurzfristig verschoben werden, weil es nicht genügend Kandidaten für eine ordnungsgemäße Wahl gab. Sie wird am 2. und 3. April 2022 durchgeführt. Falls keine weiteren Kandidaten gefunden werden, wird ein Vermögensverwaltungsrat eingerichtet, bis eine gesetzliche Neuregelung auch eine größere Flexibilität bei den Wahlen ermöglicht.

In der Michael-Gemeinde haben sich leider keine Kandidaten für den Gesamt-Pfarrgemeinderat gefunden, so dass wir darüber beraten müssen, wie der Kontakt zwischen den Gremien gewährleistet wird.

Erfreulicherweise haben sich aber auch neue Menschen gefunden, die in eines der Gremien gewählt worden sind und die in den nächsten Jahren mitarbeiten wollen. Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie werden uns weiterhin beschäftigen, an der Veränderung der kirchlichen Strukturen werden wir uns beteiligen, der Wechsel im Pastoralen Personal im Jahr 2024 kommt auf uns zu, und nicht zuletzt die Frage, wie wir unseren Glauben heute überzeugend in unserer Gesellschaft leben können.

Ich danke allen Frauen und Männern ganz herzlich für ihre Bereitschaft, in einem unserer Gremien mitzuarbeiten und wünsche allen viel Freude dabei und Gottes Segen über allem, was wir tun.

Reinhard Bürger

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