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Im Monat Oktober gibt es in vielen Kirchen gemeinsame Rosenkranzgebete. Meiner Meinung nach, könnte man zu diesem Gebet auch Protestanten einladen. Denn gerade der erste Teil des Gebetes „Gegrüßet seist du, Maria“ ist so biblisch, da es die Worte des Engels und von Elisabet aus dem Lukas Evangelium sind. Beim Rosenkranzgebet betrachten wir das Leben und Sterben, und die Auferstehung Jesu Christi.

Wie beten wir einen Rosenkranz?

Im Grunde genommen ist es ganz einfach.

Große Perle – Vater unser.

Zehn kleine Perlen – Gegrüßet seist du, Maria. (siehe Gotteslob Nr. 4 ).

Schaut man sich den Rosenkranz an, erkennt man, dass das ganze Gebet auf das Kreuz hinausläuft.

Für die, die gerne ein Handy in der Hand haben, gibt die empfehlenswerte App, „Laudate“, die nicht nur die täglichen Tageslesungen liefert, sondern auch den interaktiven Rosenkranz, der zu jeder Perle, das passende Gebet verdeutlicht.

Man wählt die Perle nicht willkürlich aus, sondern, geht den Rosenkranz immer gezielt entlang. Manche lieben es den Rosenkranz unterwegs zu beten. Denn er zeigt immer genau an, wo man sich gerade befindet.

Spaßeshalber sag man, der Rosenkranz dürfte nicht länger als 12 Minuten dauern, denn sonst schlafe die arme Muttergottes ein. Deshalb ist es wichtig beim Beten, immer im Rhythmus zu bleiben.

Pater Wallner hat einmal den Witz erzählt, dass Gott den Menschen deshalb mit zehn Finger geschaffen hat, damit er überall den Rosenkranz beten kann. So kann man den Rosenkranz in den Alltag einzubauen, weil er ein wunderbares Mittel ist, um in Gedanken eng mit Jesus verbunden zu bleiben. Immer und überall. Im Auto, im Bus, beim Warten in der Schlange, beim Joggen usw.

Versuchen wir es!

Gregor Orlowski, Pastor

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