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In diesen Januarwochen finden in manchen unserer Gemeinden ökumenische Gottesdienste zum Jahresanfang statt, so z. B. am 14. Januar in der Franziskus-Gemeinde. Weitere folgen.

Es geht bei diesen Feiern für mich um zweierlei: Zum einen steht die gemeinsame Bitte um den Segen Gottes für das neue Jahr im Mittelpunkt. Zum anderen wollen diesen Feiern aber auch immer zeigen, dass uns das gemeinsame Beten, dass uns die Ökumene wichtig ist. Die ökumenische Zusammenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Tuns im Pastoralen Raum. So steht es auch in der Kooperationsvereinbarung festgeschrieben. Und diese ökumenische Arbeit läuft sehr gut und teilweise schon sehr lange; in der Franziskus-Gemeinde bspw. in diesem Jahr seit 50 Jahren.

Ökumenische Zusammenarbeit ist dabei für mich kein Selbstzweck oder etwas, was man tut, weil es eine Gemeinde allein nicht schafft. Sie ist für mich vor allem Zeichen und Ausdruck des Willens, die jeweils anderen in ihrem Glauben zu respektieren und zu tolerieren und nicht zu missionieren oder zu bekämpfen. Wie ich finde in einer Zeit, in der Menschen wegen ihrer Andersartigkeit ausgegrenzt, verfolgt oder vertrieben werden, ein starkes und wichtiges Zeichen der Solidarität, Gemeinsamkeit und gegenseitigen Akzeptanz.

Manfred Morfeld

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