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Rot ist eine wichtige Farbe und signalisiert oft „Vorsicht Gefahr, aufpassen“. Wir kennen das von der roten Ampel, von einem rotleuchtenden Signallicht, von einer alten Zugschlusslaterne ….

Wer bei ROT über die Ampel fährt und von der Polizei erwischt wird, der muss mit einer entsprechenden Standpauke rechnen und einem saftigen Bußgeld.

Wer sich in unseren Kirchen umschaut, der wird dort auch ein rotes Licht finden. Dieses rote Licht steht immer in der Nähe eines kleinen Schränkchens, das man „Tabernakel“ nennt. In diesem Schränkchen wird die Kommunion, das heilige Brot aufbewahrt.

Jesus ist der Sohn Gottes und deshalb überall da – auch wenn wir ihn nicht sehen können. Jesus hat uns Menschen lieb und deshalb hat er sich beim Letzten Abendmahl, den Abend vor seinem Leiden und Sterben am Kreuz, in Brot und Wein seinen Freunden, seinen Jüngern geschenkt. In Brot und Wein ist er in besonderer Weise gegenwärtig. Wenn wir in der hl. Messe die Kommunion empfangen, dann kommt er ganz leibhaftig zu uns, dann empfangen wir Jesus. Etwas von diesem Brot wird im Tabernakel aufbewahrt um es z.B. den Kranken und Sterbenden zu bringen. Das ewige Licht, dieses rote Licht, erinnert uns immer wieder daran, dass Jesus bei uns ist. Wir sprechen vom „ewigen Licht“, weil es immer brennt, solange Jesu Leib in Form der Hostie dort aufbewahrt wird.

Dieses rote Licht ist wie eine rote Ampel. Wir sollen einen Moment stehen bleiben und nicht achtlos daran vorbei laufen. Wir erinnern uns kurz an Jesus, seine Gegenwart, seine Liebe zu uns.

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