Am vergangenen Wochenende wurden in der Stadt Dortmund 1000 Regenbogenfahnen aufgehängt. Auch vor der Kurler Pfarrkirche wehen seitdem drei Regenbogenfahnen versehen mit den Begriffen „Liebe“, „Hoffnung“ und „Toleranz“. Die Zeitgleichheit ist in diesem Falle ein Zufall.

Warum ist der Regenbogen eigentlich so aktuell? Was steht hinter ihm?

Er ist zunächst einmal ein wunderschönes Naturschauspiel, das aber erst nach einem Regenschauer erscheint. Dieser Farbenpracht am dunklen Himmel vor einer Wolkenwand kann sich wohl niemand entziehen. Deswegen verbinden wir den Regenbogen mit etwas Positivem, er scheint eine Brücke zwischen Himmel und Erde zu schlagen.

Die Farben des Regenbogens rot, orange, gelb, grün, hellblau, indigo und violett symbolisieren für uns Liebe, Hoffnung, Toleranz, Harmonie, Frieden, Vertrauen, Geborgenheit, Freude, Offenheit, Verbundenheit. All diese Begriffe beinhalten durchweg Positives.

Die Fülle der Regenbogenfarben kann auch ein Bild für die Fülle des Lebens sein, für die vielen Facetten des eigenen Wesens und für all die Möglichkeiten, die uns geschenkt sind.

Ebenso können die Farben verstanden werden als Hinweis auf die Vielfalt und Verschiedenheit der Menschen, die durch die „Regenbogen-Brücke“ miteinander verbunden sind. Die Menschen als Einheit, egal welchen Alters, welcher Herkunft, welchen Geschlechts.

Der Regenbogen – eine Brücke zwischen Himmel und Erde, eine Brücke von Mensch zu Mensch.

Vielleicht benötigen wir zurzeit den Regenbogen so dringend, um eben nicht zu vergessen, dass das Leben so viele schöne Seiten hat, so viel Positives zu bieten hat, kurz „lebenswert“ ist.

Wenn da nur vorher der Regen nicht wäre – der aber zum Leben dazu gehört!

Martina Rohrbeck

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