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„Ja, ist das Kind denn schon geboren?“, denke ich, während ich Lebkuchen und Spekulatius auf einem Teller anrichte. Anfang Oktober, knapp drei Monate vor dem Weihnachtsfest. Es fühlt sich beinahe verboten an, schon derart süße Dinge zu naschen. Als ob ich riskiere, dadurch die spätere Freude zu schmälern.

„Halt. Stop.“, sage ich. Natürlich ist das Kind schon geboren! Dass Gott sich klein machte und auf diesem Weg zu uns in die Welt kam, das ist schon passiert! Jesus wird nicht erst in drei Monaten geboren! Und er bleibt dann ja auch länger ein Mensch als bis Anfang Februar!

Sollte das nicht an jedem anderen Tag im Jahr auch von Bedeutung sein? Beispiel Ostern: Was für ein Fest wäre das für mich, wüsste ich nicht, dass mit Jesus ein Mensch – einer wie ich – auferstanden ist? Es büßt massiv an Bedeutung ein… Ich merke, vielleicht sollte ich mal früher als im Oktober an Weihnachten denken. Nicht nur wenn ich Süßkram sehe. Spätestens ab April gilt dann schließlich: Maria ist schon wieder schwanger.

Johannes Markwiok, Gemeindeassistent

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