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Das Jahr 2021 wird auch das Canisius-Jahr genannt, weil wir in diesem Jahr den 500. Jahrestag der Geburt des heiligen Petrus Canisius feiern. Er wurde am 08.Mai 1521 in Nimwegen geboren.

In unserem Erzbistum Paderborn gibt es drei Petrus Canisius-Gemeinden und zwar in Hagen, Hemer und in unserem Pastoralen Raum in Dortmund – Husen.

Vorne, links vom Altar in der Kirche in Husen, sehen wir die Figur des Heiligen mit einem Buch in der Hand. Die zweite Hand zeigt auf dieses Buch. Das ist der Katechismus. Die große Tat des theologischen Schriftstellers sind seine drei Katechismen, deshalb wird er meistens mit einem Katechismus in der Hand dargestellt. Unten in der Figur befinden sich seine Reliquien.

Petrus Canisius hat in einer schwierigen Zeit mit der Erneuerung des katholischen Glaubens begonnen – trotz unzähliger Widerstände. Er war als Prediger, Gesprächspartner und theologischer Schriftsteller einer der großen Reformer und Erneuerer der Kirche. Wir wollen gemeinsam nachdenken, ob der Heilige für uns heute ein Vorbild sein kann.

Der hl. Petrus Canisius war ein stark glaubender Christ. Er hat seinen Glauben in Worten und Taten gelebt. Auch heute brauchen wir solche Christen.

Als Jesuit hat er in vielen Städten gepredigt. Er hat die Missstände aufgezeigt und versucht die, Gegner mit der Liebe zu entwaffnen. Auch heute brauchen wir solche Christen.

In seinem Katechismus lesen wir: „Wir können nur unser Verhalten bestimmen nicht das der anderen. „Wer verzeiht, unterbricht die tödliche Einwirkung der bösen Tat auf Leib und Seele“ Diesen Rat des Heiligen brauchen wir auch heute.

Der Theologe Mettzler schreibt Folgendes über Petrus Canisius: „Er war kein Mann der vielen Worte, aber ein Mann der packenden Tat. Er war kein Mann unfruchtbaren Streitens, aber ein Mann zielbewussten Aufbaus.“ Auch heute brauchen wir solche Christen.

Biografien des hl. Petrus Canisius sagen, dass er viel gebetet hat. „Das Gebet war der Atem seines Lebens und darin liegt das Geheimnis jenes unvergleichlichen Mutes.“ (Brodich) Auch heute brauchen wir solche Christen.

Gregor Orlowski

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