Weihnachtliches Schattenspiel

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Am Dienstag dem 22.12.2020 bieten wir in der Turnhallte der Paul-Dohrmann-Schule ein weihnachtliches Schattenspiel für Kinder und Familien an.

Es werden 3 Aufführungen angeboten, um 15.00 Uhr, 16.30 Uhr und 18.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Das Wegg’taler Kripple von Sebastian Blau

Sebastian Blau versetzt das biblische Bethlehem ins Schwabenland. Aber keine Sorge! Auch Nicht-Schwaben können der Geschichte hervorragend folgen -und das nicht nur in der hochdeutschen Fassung!
Der Wind weht grausig, als ein bibbernder Schäfer die Frage aufwirft: „Wenn jetzt s’Christkendle käm und fragen würd: was wünscht du dir?“ Nun erträumen sich die Hirten eine warme Puddelkapp und einen Speck, einen fetten, bis ein Alter bruddelt: „Schwätzt kein Bapp (redet keinen Blödsinn), zu arme Leut kommt’s Christkind nimmer.“ Da geschieht das Wunder. Der Engel erscheint und verkündigt die Geburt des Heilands. So versammelt sich alles in einem Schafstall. Auch die heiligen drei Könige, die nichtsahnend dem Judenkönig Herodes von der Geburt des Königs der Welt erzählt haben. Maria und Josef müssen fliehen und erhalten Asyl im Badener Land.

Vom Wegg’taler Kripple gibt es eine hochdeutsche Erzählfassung.

In das Wegg’taler Kripple sind die Weihnachtslieder Vom Himmel hochKommet ihr HirtenMelchior und Baltasar, Ihr Kinderlein kommet und In dulci jubilo eingebettet. Die getragene Klavierbegleitung kommt vom Musikplayer. Ist eine ambitionierte Pianistin oder ein Klavierspieler und ein Klavier im Raum, dann kann die Begleitung gerne live erfolgen.

Sebastian Blaus Wegg’taler Kripple: die Weihnachtsgeschichte auf Schwäbisch, ist ein Stück erlebbares und erfühlbares Urchristentum; voller Poesie und Humor. Im Wegg’taler Kripple schließt sich der Kreis der Macht: die Mächtigen der Welt, die Politiker, die 3 Könige, verbeugen sich vor dem Schwächsten auf der Welt, vor dem Säugling. Und ist das nicht auch eine Kernaussage des Christentums: die Macht, die man hat, nicht selbstsüchtig zu benützen, sondern den Schwächeren zu dienen?!